Glossar

Ader

= Blutleiter oder Blutgefäß, bezeichnet eine röhrenformige Struktur im menschlichen Körper, in der das Blut transportiert wird. Alle Blutgefäße zusammen bilden den Blutkreislauf.

Akren

= diejenigen Körperteile, die am weitesten vom Körper (Rumpf) entfernt sind. Dazu zählen Finger, Zehen, Nase, Kinn.

Aneurysma

= krankhafte Aussackung einer Arterie infolge einer angeborenen oder erworbenen Gefäßwandveränderung.

Angiitis

= Entzündung von Blut- oder Lymphgefäßen.

Angioplastie

= Aufdehnung eines Gefäßes.

Aorta

= Hauptschlagader des Körpers, die unmittelbar vom Herzen ausgeht.

Apoplex

= siehe Schlaganfall

Arterie

= Schlagader, bezeichnet ein Blutgefäß, welches mit Sauerstoff und Nährstoffen angereichertes Blut vom Herzen zu den Organen, Gehirn und Armen sowie Beinen führt.

Arterielle Verschlußkrankheit

= siehe Erkrankungen

Arteriitis

= Entzündung einer Arterie (Schlagader)

Arteriosklerose

= bezeichnet die Verhärtung und Einengung von Schlagadern (Arterie) durch Ablagerungen im Gefässinneren. Umgangssprachlich auch als Arterienverkalkung bezeichnet. Die Arteriosklerose betrifft in der Regel alle Schlagadern des Körpers.

Atheroskleose

= Arterioskleose

AVK

= arterielle Verschlußkrankheit.

BAA

= Bauchaortenaneurysma; krankhafte Aussackung der Hauptschlagader.

Ballondilatation

= Aufweitung einer Schlagader mittels eines speziellen Katheters.

Ballonkatheter

= Sonde / Katheter mit aufblasbarem Ballon an der Spitze zur Erweiterung bzw. Aufdehnung einer Gefäßverengung.

Bauchaortenaneurysma

= BAA; krankhafte Aussackung der Hauptschlagader.

Beckenvenensporn

= durch Bindegewebe hervorgerufene Einengung der linken Beckenvene.

Besenreiser

= kosmetisch unschöne Veränderung kleinster Venen, vornehmlich an den Unterschenkeln und Knöcheln zu finden.

Blutgefäß

= Blutleiter oder Ader; bezeichnet eine röhrenformige Struktur im menschlichen Körper, in der das Blut transportiert wird. Alle Blutgefäße zusammen bilden den Blutkreislauf.

Blutgerinnung

= Die Blutgerinnung stellt einen wichtigen und komplizierten Vorgang im Organismus dar. Tritt Blut aus einem Blutgefäß aus, muß es gerinnen, damit man nicht verblutet. Bei der Verletzung eines Blutleiters verklumpen zunächst die Blutplättchen (Thrombozyten) im Bereich der undichten Stelle. Im Anschluß erfolgt die Abdichtung dieses Netzes durch Eiweisse. Dieser Vorgang, der komplexe körpereigene Abläufe voraussetzt, wird auch Gerinnungskaskade genannt. In der Gefäßmedizin spielt die Blutgerinnung eine große Rolle: Verkalkungen in den Gefäßen führen zu nicht gewollten Gerinnungsvorgängen innerhalb der Blutgefässe. Es können sich Blutgerinnsel bilden, die zu einem Verschluss von Blutgefäßen mit der Folge von Sauerstoffmangel im Gewebe führen.

Blutkreislauf

= bezeichnet die Gesamtheit aller Blutgefäße, also die vom Herzen (Pumpe) abgehenden Arterien, die sich auf ihrem Weg bis in die einzelnen Organe in die Arteriolen und Kapillaren aufzweigen, um dann wieder als Venolen und Venen zum Herzen zurückkehren.

Blutverdünnung

= bezeichnet die Herabsetzung der körpereigenen Blutgerinnung durch Medikamente (z.B. Heparin, Acetylsalicylsäure).

Buerger-Syndrom

= Winiwarter-Buerger-Syndrom

Bypass

= Umgehung einer krankhaft veränderten Schlagader. Als Ersatz kommen körpereigene Venen oder Kunststoffprothesen zum Einsatz.

Carotis

= in der Medizin häufig gebrauchter Ausdruck, der die Hauptschlagader des Halses bezeichnet, die das Gehirn mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Der Mensch besitzt auf jeder Körperseite eine Halsschlagader.

Crossektomie

= bezeichnet ein Operationsverfahren in der Behandlung von Krampfadern, bei dem die oberflächliche Hauptvene (V. saphena magna) über einen Schnitt in der Leiste an der Einmündungsstelle in das tiefe Venensystem unterbunden wird. Zuvor müssen alle Seitenäste der Hauptvene unterbunden werden.

Dauervenenverweilkatheter

= bezeichnet die Anlage eines Katheters über eine größere Vene in Herznähe, um hierüber notwendige Prozeduren (z.B. Demerskatheter zur Dialyse) oder medikamentöse Therapien (z.B. Portkatheter zur Chemotherapie) durchführen zu können.

Dialyse-Shunt

= bezeichnet eine künstlich hergestellte Verbindung zwischen einer Arterie und einer Vene, die in der Regel am Unterarm angelegt wird, um eine Blutwäsche (Dialyse) über einen längeren Zeitraum zu ermöglichen.

Dilatation

= Aufweitung, Aufdehnung.

Embolie

= die Embolie ist eine Verschleppung eines Blutgerinnsels innerhalb des Blutgefäßsystems und führt dadurch zu einem akuten Verschluß einer Schlagader. Folge kann beispielsweise ein Schlaganfall sein.

Endangitis obliterans

= Winiwarter-Buerger-Syndrom

Endarteriektomie

= bezeichnet eine gefäßchirurgische Operationsmethode, bei der die Ausschälung und Entfernung einer thrombotischen Einengung an der Innenwand von Arterien erfolgt.

Endoluminal

= bedeutet „im Lumen“

Endovaskulär

= bedeutet „im Gefäß“

Endovenös

= bedeutet „in der Vene“

Extremität

= Gliedmaße (Bein und Arm)

Gefäßdilatation

= Erweiterung eines Gefäßes; in der Gefäßchirurgie meint man damit eine Gefäßerweiterung einer zuvor verengten Schlagader durch einen Eingriff, zumeist durch einen Ballonkatheter.

Ischämie

= bedeutet eine Minderdurchblutung oder ein vollständiger Durchblutungsausfall eines Gewebes (bzw. eines ganzen Organs), was u.a. zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff führt.

Kapillare

= kleinstes haarfeines Blutgefäß, welches die arteriellen Blutgefäße mit den venösen Blutgefäßen verbindet und welches die Versorgung der einzelnen Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen sicherstellt.

Katheter

= Katheter sind Röhrchen oder Schläuche verschiedener Durchmesser aus Kunststoff, Gummi, Silikon, Metall oder Glas, mit denen Hohlorgane wie Harnblase, Magen, Darm, Gefäße, aber auch Ohr und Herz sondiert, entleert, gefüllt oder gespült werden können. Dies geschieht aus diagnostischen (untersuchungsbedingten) oder therapeutischen (behandlungsbedingten) Gründen. In der Gefäßmedizin spielen Katheter in der minimalinvasiven Behandlung venöser und arterieller Gefäßerkrankungen eine herausragende Rolle (z.B. Stentkatheter).

Krampfadern

= Varikosis oder Varizen; bei Krampfadern handelt es sich um eine Erweiterung der oberflächlichen Venen, am häufigsten hervorgerufen durch eine Gefäßwandschwäche und einer damit einhergehenden Venenklappenschwäche. Sie treten vornehmlich an den Beinen auf. Krampfadern entstehen durch einen erhöhten Druck im oberflächlichen Venensystem. Durch eine vermehrte Füllung der Venen mit Blut dehnt sich das Blutgefäß aus, wodurch die Venenklappe nicht mehr dicht abschliessen kann. Eine Gewebeschwäche verbunden mit langem Stehen und wenig Bewegung sind Risikofaktoren, die zu einer Überdehnung der Venen führen kann, das Blut fließt langsamer. Symptome wie Spannungsgefühl und Schwellung bis hin zu Hautveränderungen und „offenes“ Bein können die Folge sein.

Man unterscheidet entsprechend ihrer Größe folgende Arten von Krampfadern:

  • Stammvarizen: Krampfadererkrankung der großen Beinvenen des oberflächlich gelegenen Venensystems (Stammvenen)
  • Seitenastvarizen: Kleine bis mittelgroße Krampfadern, die meist von den Stammvenen abzweigen
  • Perforansvarizen: Verbindungsvenen zwischen dem tiefen und dem oberflächlichen Venensystem.

Lasertherapie

= endovenöses Operatonsverfahren zur Behandlung von Krampfadern, bei dem eine Sonde in die kranke Vene vorgeschoben und ein Laserstrahl appliziert wird. Die dabei entstehende Wärme (bis 700°C) führt über eine künstlich hervorgerufene Entzündung der Venenwand letztlich zu einem Verschluß der Vene. Die Vene verbleibt im Körper.

Lipödem

= Das Lipödem ist eine zunehmende Formveränderung und Umfangvermehrung der Beine und – seltener Arme – durch eine Fettverteilungsstörung des Gewebes der Frau. Typisches Beispiel sind die breite Hüften und kräftige Oberschenkel bei schmaler Taille des Körpers („Reiterhosenform“).

Lumen

= Gefäßlichtung

Lymphangitis

= bezeichnet eine Entzündung der Lymphgefäße.

Lymphödem

= die Stauung von Lymphflüssigkeit in den Lymphgefäßen und in den Gewebszwischenräumen nennt man Lymphödem. Das Lymphödem beschreibt eine „Schwellung“ von Beinen oder Armen, die durch eine angeborene oder erworbene Transportschwäche des Lymphgefäßsystems zustande kommt.

Makroangiopathie

= bezeichnet im engeren Sinne arteriosklerotische Veränderungen im Bereich der Schlagadern.

Mikroangiopathie

= bezeichnet die Erkrankung der kleinen Gefäße (Arteriolen und Kapillaren) aufgrund von Ablagerungen, die zu einer Minderdurchblutung führen. Ursächlich hierfür sind vor allem ein Diabetes mellitus, andere Stoffwechselstörungen (z.B. hohe Blutfette) sowie ein Bluthochdruck. Liegt eine Mikroangiopathie vor, besteht auch immer eine Makroangiopathie.

Minimal-invasive Verfahren

= Minimal-invasive Verfahren bezeichnen als Oberbegriff operative Eingriffe mit kleinstem Trauma (mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen). In der Gefäßchirurgie bezeichnet man insbesondere Kathetertechniken zur Aufweitung von Arterien sowie zur Behandlung von Krampfadern als minimal-invasiv.

Miniphlebektomie

= Miniphlebektomie bedeutet kleine Venenentfernung. Mit winzigen Haken, ähnlich einer Häkelnadel, werden Seitenastkrampfadern über kleine Stiche in der Haut kosmetisch günstig entfernt.

Neurostimulation

= Bei Patienten die aufgrund von Durchblutungsstörungen trotz medikamentöser oder operativer Therapie an chronischen Schmerzen leiden, kann die Neurostimulation eine Verbesserung der Schmerzsituation, bis hin zur Vermeidung einer Amputation bewirken. Bei diesem Verfahren wird rückenmarksnah eine Elektrode platziert, die schwache elektrische Impulse abgibt. Diese Impulse bewirken 1. eine Unterbrechung der Schmerzleitung sowie 2. eine Erweiterung der kleinen Blutgefässe in der Haut.

Durch die Linderung chronischer Schmerzen verbessert sich die Lebensqualität deutlich. Oberflächliche Wunden heilen durch eine verbesserte Durchblutung rascher ab. Die Neurostimulation eignet sich für Patienten mit arterieller Verschlußkrankheit auch der kleinsten Gefäße, Raynaud-Syndrom sowie Winiwarter-Buerger-Syndrom.

Okklusion, okkludieren

= bezeichnet in der Gefäßmedizin den Verschluss eines Gefäßes. Dies kann durch eine krankhafte Veränderung der Gefäßwand geschehen (siehe arterielle Verschlusskrankheit), oder absichtlich durch den Gefäßmediziner herbeigeführt werden (Krampfaderbehandlung).

pAVK

= arterielle Verschlußkrankheit Phlebitis = Entzündung einer Vene (Blutgefäß, welches das Blut von den Organen zum Herzen zurück leitet).

Portkatheter

= Ein Portkathetersystem ist ein fest unter der Haut eingebrachtes System, um Medikamenteninfusionen sicher in den Blutkreislauf einbringen zu können. Insbesondere bei medikamentöser Tumortherapie kann ein solches System erforderlich sein, damit sichergestellt ist, dass sich die Medikamente schnell und gut im gesamten Kreislauf verteilen.
Das Portkathetersystem besteht aus 2 Teilen. Zum einen aus einem Katheterschlauch, welcher meist über ein große Vene (z.B. V. subclavia) in die obere Hohlvene (V. cava sup.) eingeführt wird und vor dem Herzen zu liegen kommt und zum anderen aus der Portkammer, welche unter der Haut liegt und mit dem Katheterschlauch verbunden ist kann diese Kammer angestochen und so Medikamente verbreicht werden. Das System ist äußerlich nicht sichtbar.

PTA

= Abkürzung für percutane transluminale Angioplastie. Hierbei handelt es sich um ein schonendes Verfahren, bei dem mittels spezieller Ballonkatheter stark verengte oder verschlossene Schlagadern aufgedehnt werden.

Radiofrequenztherapie = bezeichnet ein endovenöses Operationsverfahren zur Behandlung von Krampfadern. Hierbei wird ein Katheter in die betroffene Vene vorgeschoben. Beim Zurückziehen der Sonde werden an der Spitze Radiowellen erzeugt, die Wärme abgeben. Hierdurch erwärmt sich die Katheterspitze bis auf 120°C, wodurch in der Gefäßwand Eiweisse zerstört werden, was wiederum zu einer Gefäßwandentzündung mit nachfolgendem Verschluß der Vene führt. Die Vene verbleibt im Körper.

Radiofrequenz-induzierte Thermo Therapie (RFITT)

= bezeichnet ein endovenöses Operationsverfahren zur Behandlung von Krampfadern. Hierbei wird ein Katheter in die betroffene Vene vorgeschoben. Beim Zurückziehen der Sonde werden an zwei unterschiedlichen Stellen Radiowellen abgegeben (bipolare Technik). Anders als bei der sogenannten monopolaren Radiofrequenztherapie erwärmt sich die Katheterspitze nicht, sondern die entstehende Wärme wird direkt in das umliegende Gewebe abgegeben (80°C), wodurch in der Gefäßwand Eiweisse zerstört werden, was wiederum zu einer Gefäßwandentzündung mit nachfolgendem Verschluß der Vene führt. Zusätzlich erfolgt bei diesem Verfahren eine Messung (sogenannte Impedanzmessung), die bei zu stark geschädigter Gefäßwand dazu führt, dass weniger Wärme abgegeben wird. Die Vene verbleibt im Körper.

Raynaud-Syndrom

= bezeichnet eine Erkrankung der Arterien in den Fingerarterien, die durch eine extreme Engstellung der Gefäßwand (funktionell) und nicht durch arteriosklerotische Veränderungen bedingt ist. Betroffen sind v.a. Frauen unter 50 Jahren. Die Finger nehmen dabei eine weiß-bläuliche Verfärbung an. Kälte sowie auf die Gefäßwand wirkende Medikamente wirken sich negativ aus.

Reisethrombose

= auch Economy Class Syndrom; bezeichnet eine Thrombose, die auf längeren Flugstrecken entstehen kann, da aufgrund einer eingeschränkten Beweglichkeit sowie einer im Knie- und Hüftgelenk angewinkelten Sitzhaltung ein erhöhtes Risiko durch einen verminderten Blutfluss auch für ansonsten nicht gefährdete Personen vorliegt. Liegen ein oder mehrere Riskofaktoren vor (z.B. Stoffwechselstörungen, bestimmte angeborene Gerinnungsstörungen), erhöht sich das Risiko eine Thrombose zu erleiden, weiter.

Revaskularisation

= bezeichnet die Wiederherstellung der Durchblutung von Gewebe nach einem vollständigen Gefäßverschluß. Je nach Lokalisation des nicht mehr durchgängigen Gefäßes sowie nach Dauer der unterbrochenen Durchblutung muss mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Gewebeschaden gerechnet werden. Es stehen zwei Verfahren zur Verfügung: die direkte Wiederherstellung eines Lumens im betroffenen Gefäß oder die Anlage eines Bypasses.

Schaufensterkrankheit

= siehe arterielle Verschlußkrankheit

Schaumverödung

= bezeichnet in der Venenheilkunde die Verödung kleiner und mittlerer oberflächlichen Venen mittels Einspritzen einer Mischung aus Luft und einem venenreizenden Medikament, welches durch eine Entzündung der Venenwand zu deren Verschluss führt. Siehe Sklerosierung.

Schlaganfall

= wird auch als Apoplex oder ischämischer Insult bezeichnet. Absterben von Hirnzellen aufgrund einer akuten Minderdurchblutung oder einer Hirnblutung. Im Falle einer akuten Minderdurchblutung ist häufig eine Verengung (Stenose) der inneren Halsschlagader (Carotis) ursächlich.

Schlüssellochtechnik

= minimalinvasive Verfahren, siehe dort

Shunt

= bezeichnet eine Kurzschlußverbindung zwischen einer Vene und einer Arterie. Siehe Dialyse-Shunt

Sklerose

= bezeichnet in der Gefäßmedizin die krankhafte Verhärtung der Arterienwände.

Sklerosierung

= bezeichnet in der Venenheilkunde die Verödung einer kleinen Hautvene (Besenreiser) mittels Einspritzen eines venenreizenden Medikamentes, welches durch eine Entzündung der Venenwand zu deren Verschluss führt. Siehe Schaumverödung.

Stenose

= Verengung einer Arterie (selten auch Venenverengung).

Stent

= bezeichnet eine Gefäßstützte aus einem feinen Drahtgeflecht.

Stentprothese

= bezeichnet eine Kombination aus einer Kunststoffprothese und einem verstärkenden Stent. Wird hauptsächlich in die Hauptschlagader eingesetzt.

Stripping

= bezeichnet ein Operationsverfahren zur Behandlung von Krampfadern, bei dem eine oberflächliche Hauptvene (V. saphena magna oder V. parva) über zwei kleine Hautschnitte in der Leiste und am Unterschenkel (oder auch Knöchel) mittels einer Sonde komplett aus dem Körper entfernt wird.

Subclavian Steal Phänomen

= siehe Erkrankungen

Thoracic Outlet Syndrom

= siehe Erkrankungen

Thrombangiitis obliterans

= Winiwarter Buerger Syndrom

Thrombose

= Blutgerinnsel unterschiedlichster Ursache in den venösen und seltener arteriellen Blutgefäßen.

Thrombozyten

= Blutpättchen, wichtig für die Blutgerinnung.

TIA

= Abkürzung für transitorische ischämische Attacke. Wird auch als kleiner Schlaganfall bezeichnet. Die Symptome wie Lähmungen oder Sehstörungen bilden sich nach spätestens 24 h zurück. Eine TIA ist ein wichtiges Warnsymptom für einen drohenden Schlaganfall.

Ulkus

= unter einem Ulcus versteht man einen geschwürigen Gewebsdefekt. In der Regel liegt ein muldenförmiger Graben vor. Auch am Unterschenkel (Ulcus cruris) kommen Ulcera häufig vor. Man spricht auch von einem "offenen Bein". Die Ursachen sind vielfälig. Auch in Gefäßen selbst kann es zu geschwürigen Veränderungen kommen, beispielsweise ein Geschwür in der Hauptschlagader des Halses im Bereich einer krankhaften Verengung.

Varize

= Krampfadern

Vaskulitis

= im Allgemeinen wird damit eine Gefäßentzündung durch eine immunologische Ursache bezeichnet.

Vene

= Blutleiter (Blutgefäß), welches das Blut aus den Organen, dem Gehirn und Armen sowie Beinen zum Herzen zurück führt.

Winiwarter-Buerger-Syndrom

= synonym wird der Begriff Endangiitis obliterans oder Thrombangiitis obliterans benutzt. Hierbei liegt eine segmentale Gefäßentzündung kleiner und mittelgroßer Arterien und Venen vornehmlich der Beine bzw. Zehen vor. Betroffen sind vor allem junge Männer zwischen 20 und 40 Jahren, die stark rauchen. Benannt nach Felix von Winiwarter und Leo Buerger.

Y-Prothese

= künstliches Blutgefäß aus Kunststoff (z.B. Gore-Tex®) , welches angewandt wird, wenn im Bereich der Bauchschlagader zum Übergang in die Beckenschlagadern ein Verschluss oder eine Aussackung (Aneurysma) vorliegt.