Integrierte Versorgung

Was bedeutet „Integrierte Versorgung“?

Die Integrierte Versorgung stellt eine sektorübergreifende und interdisziplinäre Patientenversorgung dar. Dafür steht eine "vernetzte und geschlossene" Patientenbetreuung mit einem durchgängigen Behandlungskonzept vom niedergelassenen Arzt über den stationären Aufenthalt bis hin zur Reha, um die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig die Gesundheitskosten zu senken.

Voraussetzung für ein solches Leistungsangebot ist ein Vertragsabschluss zwischen einer oder mehreren Krankenkassen und den Leistungserbringern (Krankenhäuser, Ärzte). Die Krankenkassen bestehen bei den Vertragsabschlüssen in aller Regel auf eine Behandlung nach aktuellen Behandlungs-Leitlinien. Die teilnehmenden Ärzte verpflichten sich zur Qualitätssicherung und zu regelmäßigen Qualitätszirkeln. Für Versicherte ist die Teilnahme freiwillig.

Für welche Krankheitsbilder bestehen Integrierte Versorgungsverträge?

Als Abteilung der PAN Klinik Köln am Neumarkt kann das Gefäßzentrum Integrierte Versorgungsmodelle für die Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung von Venenerkrankungen und arteriellen Durchblutungsstörungen nutzen.

Mit welchen Krankenkassen bestehen integrierte Versorgungsverträge in der PAN Klinik?

Die PAN Klinik unterhält zahlreiche integrierte Versorgungsverträge mit Krankenkassen. Unter den Krankenkassen sind die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK), die KKH Allianz sowie zahlreiche Betriebskrankenkassen zu nennen. Aktuell besteht auch mit der Techniker Krankenkasse (TKK) ein integrierter Versorgungsauftrag zur endovenösen Behandlung der Stammvenen.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an das Gefäßzentrum Köln Am Neumarkt oder an die PAN Klinik Frau Baierl unter der Rufnummer 0221 - 2776-113.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.pan-klinik.de/Integrierte_Versorgung.

Welche Vorteile bietet Ihnen die Integrierte Versorgung? 

  • Die Patientinnen und Patienten sind in eine organisierte Behandlungskette eingebunden, die ihnen die eigene, oft mühsame Suche nach den richtigen Spezialisten abnimmt.
  • Teure Doppel- und Mehrfachuntersuchungen sowie unnötige Belastungen für die Patienten werden vermieden.
  • Die Liegezeiten in den Krankenhäusern werden verkürzt.
  • Die Übergänge von ambulanter, stationärer und rehabilitativer Versorgung sind besser koordiniert. Lange Wartezeiten entfallen.
  • Die Behandlung erfolgt nach definierten Behandlungspfaden und auf dem neuesten Stand des medizinischen Wissens. In vielen integrierten Versorgungsprojekten bieten die medizinischen Leistungserbringer Garantiezusagen für ihre Leistungen (zum Beispiel bei chirurgischen Eingriffen).
  • Durch standardisierte Nachuntersuchungen nach Abschluss der stationären und rehabilitativen Behandlung werden Folgeerkrankungen vermieden oder eingeschränkt.